In allen gängigen Versionen des Microsoft-Browsers klafft eine kritische Lücke. Ob sie bald geschlossen wird, ist offen.

In den Versionen 8, 9, 10 und 11 des Internet Explorers für alle gängigen Windowsversionen klafft eine Zero-Day-Lücke (CVE-2014-8967), schreibt die Sicherheitsfirma Tipping Point auf ihrer Website. Das Computer Emergency Response Team Austria (Cert) rät Nutzern zur Verwendung anderer Browser wie Chrome, Firefox und Opera, bis Microsoft den Fehler behoben hat.

Prinzipiell sollten Nutzer ihre Virenscanner aktuell halten und keine dubiosen Websites öffnen. Wer nicht auf einen anderen Browser umsteigen kann, sollte laut Cert einen dieser Tipps beherzigen: «Setzen der Sicherheitseinstellungen für Internet auf hoch, um Active Scripting (JavaScript) und ActiveX Controls in dieser Zone zu deaktivieren. Dies kann Auswirkungen auf die Funktionalität von Webseiten haben.» Ausserdem sollte man Microsofts Surfprogramm so konfigurieren, dass vor dem Ausführen von Active Scripting-Komponenten (JavaScript) auf Websites beim Benutzer nachgefragt wird.

Internet_Explorer_Patch