Verizon_SupercookieMehrere Forscher haben entdeckt, dass der US-Mobilfunk-Provider Verizon offenbar in alle Web-Anfragen einen zusätzlichen Header mit einer speziellen ID einschleust, um im Onlineanzeigenmarkt mitzumischen. Das geschieht auch keineswegs heimlich, sondern in aller Offenheit. Verizon bewirbt das gegenüber Anzeigenvermarktern als Precison Market Insights. Dabei geht es darum, Anzeigennetzen Informationen zu liefern, um Werbung auf Mobilgeräten möglichst zielgerichtet auszuliefern. „Precision ist der Schlüssel dazu, den Identifier mit Daten anzureichern“, heißt es auf der zugehörigen Web-Seite. Das sind dann Informationen zum Wohnort, Geschlecht, Altersgruppe, Interessengebieten und so weiter; zumindest Namen oder konkrete Informationen zur Identität des Nutzers will er jedoch nicht liefern.

(Quelle:heise)

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