Microsoft ändert bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Nutzungsbedingungen seines Kommunikationsdiensts Skype. Anfang Dezember erhielten die Kunden eine Mail, in der alle Änderungen in Synopsenform beschrieben sind. Wer die Änderungen nicht akzeptieren will, muss den Service kündigen, bevor sie in Kraft treten – also vor dem 1. Januar 2015.

Rechtsprofessor Nikolaus Forgó vom Institut für Rechtsinformatik an der Leibniz-Universität Hannover bewertet den Abschnitt 5.7 als „einigermaßen fragwürdig“, wie er gegenüber heise online erklärte: „Und zwar wohl auch schon deswegen, weil die Klausel überraschend ist und daher ohnehin nicht Vertragsbestandteil wird. Kein Nutzer von Skype rechnet damit, dass er in den AGBs etwas – auch noch Mehrdeutiges – zur Einräumung urheberrechtlicher Nutzungsrechte mit abnickt.“

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