avast-antivirus-logoBeide Unternehmen zählen zu den Pionieren im Sicherheitsmarkt und wurden gegen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre in Tschechien gegründet. Nach dem Jahrtausendwechsel expandierten sie international. Der Zusammenschluss soll ihre komplementären Stärken vereinen, um weiter zu wachsen, wie Avast mitteilt.

In Kombination mit AVG wird Avast nach eigenen Angaben ein Netzwerk von mehr als 400 Millionen Endpunkten haben, darunter 160 Millionen mobile Geräte. Diese Endpunkte agieren zugleich als Sensoren, die Avast Informationen über Malware liefern und es ihm ermöglichen sollen, neue Bedrohungen kurz nach deren Entdeckung zu neutralisieren.

Die Vorstände und Aufsichtsräte von Avast sowie AVG haben der Übernahme bereits einstimmig zugestimmt. AVG empfiehlt zudem seinen Aktionären, das von Avast unterbreitete Angebot anzunehmen.

Unterstütztung bei der Transaktion erhält Avast von den Banken Credit Suisse Securities, Jefferies und UBS Investment Bank. Vorbehaltlich der üblichen regulatorischen Genehmigungen soll sie im Zeitraum zwischen dem 15. September und 15. Oktober 2016 abgeschlossen werden.

(Quelle: www.zdnet.de)