Bei iOS 8 wurde weniger an der Optik gearbeitet, dafür wurde die Bedienung iptimiert uns neu Funktionen eigebaut.

Familienfreigabe: Zu den Einstellungen der iCloud gesellt sich ein neuer Eintrag zur Einrichtung der Familienfreigabe. Als Familienoberhaupt kann man zum Beispiel für ein gemeinsam genutztes iPad seinen Kindern individuelle Apple-IDs für dieselbe Kreditkarte vergeben. Will nun ein Kind z.B. eine App kaufen, erhält der Vater eine Nachricht mit der Kaufabsicht des Kindes, die er bestätigen oder ablehnen kann.

Health-App: Eine komplett neue App namens Health verwaltet Gesundheitsinformationen. Als Quellen werden sich, je nach Erfolgsaussicht, nach und nach Apps und Sensordaten von Drittanbietern anbieten. Als zentrales Tool zur Verwaltung der Gesundheitsinformationen könnte es später auch als Informationscenter für medizinischen Notfällen dienen.

iCloud-Neuerungen: Über eine Einstellung in der iCloud können fortan die letzten 1000 Fotos und sämtliche Videos in der iCloud gehalten werden. So lässt sich die komplette Bilderbibliothek aller Apple-Geräte mit gleicher Apple-ID mit der iCloud synchronisieren.

Mitteilungszentrale: Die Mitteilungszentrale wurde aufgeräumt, das heisst: weniger Schaltflächen wie Heute, Alle und Verpasst. In iOS 8 gibt es jetzt nur noch die Schaltflächen Heute und Mitteilungen. Neben der verbesserten Übersicht erlaubt iOS 8 direkte Nutzereingabe. Zur Beantwortung einer iMessage muss z.B. nicht mehr in die App gewechselt werden.

iMessage mit Sprache, Video und Geo-Tagging: Daran hatte WhatsApp-CEO Jan Koum weniger Freude: Apple hat seinen Messenger iMessage um Sprach- und Videonachrichten erweitert. Innerhalb einer Konversation können dem Kontakt die Standortdaten übermittelt werden. Der Empfänger erhält darauf einen Kartenausschnitt.

Multitasking mit den letzten Kontakten: Das kennen wir schon von iOS 7. Per Doppeltipp auf den Home-Button gelangt man zu den zuletzt verwendeten Apps. Neu bei iOS 8 ist die Ansicht der zuletzt verwendeten Kontakte. Dabei tauchen immer die letzten acht Kontakte auf, die am häufigsten angetippt wurden.

Foto-App: Apple hat die Foto-App um diverse Spielereien mit Licht und Farbe erweitert. Über Schieberegler lassen sich Helligkeit, Kontrast, Belichtung und Leuchtkraft anpassen. Zudem wurde die Suchfunktion um Suchkriterien wie Ort, Zeit und Ordnernamen erweitert.

Kamera-App: Selfie-Süchtige finden in der neuen Kamera-App einen Timer, der einem bei der Selbstauslösung die Wahl zwischen 3 und 10 Sekunden lässt. Eine neue Aufnahmefunktion ermöglicht im Gegensatz zu Slo Motion einen «Blitzzeitraffer», um beispielsweise eine sich öffnende Blüte im Zeitraffer zu erfassen.

Spotlight-Suche: Neben Ergebnissen auf dem Gerät werden neu Artikel auf Wikipedia, nahegelegene Orte oder Einträge aus iTunes gefunden – und: Siri erkennt jetzt Lieder.