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Mozilla hat die finale Fassung von Firefox 42 zum Download bereitgestellt. Sie ist für Windows, Mac OS X, Android und Linux erhältlich. Erstmals steht für Windows auch eine 64-Bit-Version als stabile Variante zur Verfügung.

Wie bei neuen Versionen üblich, werden auch mit Firefox 42 einige Sicherheitslücken geschlossen. Von diesen Schwachstellen stuft Mozilla acht als “kritisch” ein. Die wesentliche Neuerung ist die bereits angekündigte Erweiterung des Modus “Privates Surfen” um einen Tracking-Schutz mit Werbeblocker.

Die Funktion wird wie bisher auch schon über die Einstellungen oben rechts und dann den Klick auf “Privates Fenster” aufgerufen. Mozilla zufolge zeichnet der Browser in dem Modus keinerlei Details zum Verlauf auf. Ausserdem blockiert er auch Werbung, Tracker und Social Share Buttons.

Wie Mark Mayo, Senior Vice President Firefox bei Mozilla erklärte, soll damit aber keineswegs Werbung generell unterdrückt werden. Es gehe in erster Linie darum, Profilbildung durch Ad-Netzwerke zu verhindern. Wie Mayo versichert, verstehe Mozilla sehr wohl, dass für den Betrieb von zahlreichen Websites Werbung als Einnahmequelle unumgänglich ist. Allerdings gehe es vielfach gar nicht mehr darum, dass eine Werbung beim Kunden erfolgreich ist, sondern vielmehr darum, ihn zu erfassen und ein Profil von ihm zu erstellen.