Facebook hat in einem Blogeintrag mitgeteilt, dass zehntausende von Instagram-Zugänge ungenügend gesichert waren. Facebook hat nun bekannt gegeben, dass es Millionen Anwender des Fotosharingdienstes betrifft. Diese werden benachrichtigt, damit sie ihre Passwörter ändern. Sollte das eigene Instagram-Passwort auch noch bei anderen Diensten verwendet worden sein, müssen sie natürlich auch überall geändert werden.

Facebook meint, dass keine Benutzerinformationen kompromittiert worden sind. Allerdings waren die tausenden von Facebook-Mitarbeitern frei zugänglich so dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch einige schwarze Schafe dabei waren, die vielleicht noch in Zukunft zuschlagen oder die Zugangsdaten in die Öffentlichkeit geben.

Im März gab es schon einmal ein Datenleck: Zwischen 200 Millionen und 600 Millionen Facebook-Nutzer waren damals betroffen, wie der Sicherheitsdienstleister Krebs schrieb. Facebook hatte damals wohl Hunderte von Millionen Kennwörter für bestimmte Anwendungen nicht geschützt, sondern bis zu 20.000 Mitarbeitern im Unternehmen zugänglich gemacht.