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Microsoft arbeitet an einem neuen Service namens Windows Defender Advanced Threat Protection. Einen Client für den Bedrohungsschutzdienst will Microsoft in Windows 10 integrieren.

Mit Windows Defender bietet Microsoft schon jetzt einen Antiviren-Service an. Inzwischen ist die Sicherheitssoftware in Windows 10 integriert.
Windows Defender Advanced Threat Protection weist auf mögliche Bedrohungen hin und spricht Empfehlungen für Gegenmaßnahmen aus.

Er soll Unternehmen dabei helfen, Bedrohungen zu identifizieren, die andere Sicherheitsmaßnahmen überwunden haben, und Nutzern Hilfsmittel zur Untersuchung von Sicherheitslücken an die Hand geben sowie Handlungsempfehlungen aussprechen.

Der neue Dienst nutzt dazu einen „intelligenten Security Graph“, den Microsoft in seiner Azure-Cloud betreibt. Dieser umfasst anonymisierte Daten zu täglich entdeckten Schaddateien sowie Bedrohungsanalysedaten, die von Sensoren und Sicherheitsexperten innerhalb und außerhalb von Microsoft weltweit zusammengetragen wurden.

Laut Terry Myerson, Chef von Microsofts Windows- und Gerätesparte, ist der neue Service eine komplette Eigenentwicklung und basiert nicht auf Technik zugekaufter Firmen. Er basiere auf der Arbeit an Künstlicher Intelligenz des Azure-Teams und sei als Ergänzung zu den bestehenden E-Mail-Schutzlösungen von Office 365 Advanced Threat Protection und Microsoft Advanced Threat Analytics gedacht.
Myerson zufolge steht noch nicht fest, welche Versionen von Windows 10 den neuen Service unterstützen werden. Er sei allerdings in erster Linie für Geschäfts- und nicht für Privatkunden gedacht.

 

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