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Die Sicherheitsfirma Malwarebytes hat neue Zahlen zur Ausbreitung von Ransomware vorgelegt. Demnach waren im vergangenen Jahr fast 40 Prozent aller Firmen in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland von einer solchen Lösegeld fordernden Schadsoftware betroffen. Das Unternehmen befragte CIOs, CISOs und IT-Direktoren in Großunternehmen mit durchschnittlich 5400 Mitarbeitern in den genannten Ländern.

Die Konsequenz war, dass 34 Prozent der Teilnehmer Umsätze durch Ransomware verloren. 20 Prozent mussten nach einer solchen Attacke den Betrieb vorübergehend vollständig einstellen. Das Bezahlen der geforderten Summe garantiert laut dem Report „State of Ransomware“ nicht, dass das Opfer tatsächlich den Schlüssel zu seinen vom Schadprogramm verschlüsselten Dateien erhält.

Mehr als 40 Prozent der Opfer zahlten das Lösegeld. Dabei ist zu bedenken, dass nach Aussage der Umfrageteilnehmer in immerhin 3,5 Prozent der Fälle „Menschenleben auf dem Spiel standen“: Die am häufigsten betroffenen Branchen waren Medizin und Finanzen.

Das Schadprogramm kam zu 78 Prozent über einen Endpunkt ins Unternehmen, und zwar in 46 Prozent der Fälle mittels einer Phishing-E-Mail. Durchschnittlich dauerte es nach einem erfolgreichen Angriff neun Stunden, die betroffenen Systeme neu aufzusetzen. 63 Prozent der Firmen benötigten mehr als einen Arbeitstag, um ihre Systeme zu patchen und anfällige Clients abzusichern.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat mit einem Themenpapier reagiert, das über Ransomware informiert und Hilfestellung zum Umgang mit dieser Bedrohung gibt. Es ist insbesondere für professionelle Anwender und IT-Verantwortliche in Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen gedacht. Das 19-seitige Dokument widmet sich der verschärften Bedrohungslage durch Ransomware und beschreibt Angriffsvektoren sowie mögliche Schäden. Konkrete Empfehlungen und Hilfestellungen für Prävention sowie die Reaktion im Schadensfall bilden weitere Schwerpunkte.

(Quelle: ZDNet)

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