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Alle drei neuen Magic-Eingabegeräte von Apple verschlingen neu keine Batterien mehr, sondern verfügen über integrierte Lithium-Ionen-Akkus. Dank diesen entfällt der periodische Batterie-Wechsel — endlich, schmückt sich Apple doch schon seit Jahren mit seinen Umwelt-Initiativen. Dieser Aktivismus ist nun endlich auch bei den Eingabegeräten angekommen.

Aufgeladen wird die Tastatur über einen Lightning-Anschluss am hinteren, oberen Rand. Mit dem Magic Keyboard mitgeliefert wird auch gleich das dazu notwendige USB-zu-Lightning-Kabel. Jedes Kabel von iPhone oder iPad oder sonst im Handel gekauftes kann dazu natürlich ebenfalls verwendet werden. Einmal aufgeladen, was übrigens etwa zwei Stunden dauern soll, sollte der Akku einen Monat oder länger halten, so Apple.

Im Gegensatz zur neuen Tastatur oder dem neuen Trackpad unterscheidet sich die neue Magic Mouse 2 nur geringfügig von der bisherigen Magic Mouse. Rein äusserlich ist auf den ersten Blick sogar gar keine Änderung ersichtlich. Etwas genauer hingeschaut, könnte man meinen das Design sei hier und da minimal angepasst worden, vielleicht ist das aber auch nur der Glanz eines neuen Gerätes. Die neue Maus hat nach wie vor eine berührungsempfindliche weisse Plastik-Glas-Abdeckung und darunter ein Aluminium-Gehäuse. Sichtbar ist weder ein Scroll-Rad, noch irgendwelche Tasten. Erst wenn die Maus umgedreht wird, wird die offensichtlichste Neuerung sichtbar: Die Maus kann nicht mehr geöffnet werden. Ausserdem befindet sich neu ein Lighntning-Anschluss auf der Unterseite der Maus.

Sieht man der neuen Apple Maus äusserlich auf den ersten Blick nicht an, dass es sich dabei um ein neuentwickeltes Gerät handelt, blieb beim neuen «Magic Trackpad 2» kaum eine Eigenschaft dieselbe wie beim Vorgängermodell. Das neue Trackpad hat eine grössere, matt-weisse Multi-Touch-Oberfläche und ein flacheres Profil. Doch das neue Zauber-Trackpad bietet nicht nur ein moderneres Äusseres, sondern hat auch funktional dazugelernt. Nicht nur kann neu überall bis zum äussersten Rand hin gleich komfortabel geklickt werden, das Trackpad erkennt neu auch, wie fest man es drückt.

Wird die Tastatur länger nicht benutzt, wechselt sie automatisch in einen Stromspar-Modus, womit der Akku automatisch geschont wird. Noch mehr Akku gespart werden kann jederzeit durch einen komfortablen Ein/Aus-Schalter, der sich ebenfalls am hinteren, oberen Rand der Tastatur befindet.

Treu Apples (früherem?) Motto «It just works» hat das Verbinden der Tastatur mit einem Mac mittels dem Lighntning-Kabel noch einen anderen genialen Vorteil: Wird die Tastatur mit dem Kabel an einen Mac angeschlossen, verbindet sich die Zauber-Tastatur sofort mittels Bluetooth mit diesem Mac. Ein Segen für alle, die Geschichten von langwierigem und zuweilen problembehaftetem manuellen Bluetooth-Pairing erzählen können…