macOS Sierra 10.12.3 stopft 127 Sicherheitslöcher

Apple hat mit dem Release 10.12.3, vom 28.03.2017, einem Security Bulletin zufolge 127 Anfälligkeiten beseitigt. Sie erlauben unter Umständen das Einschleusen und Ausführen von Schadcode – in einigen Fällen sogar mit Kernel- oder Root-Rechten.

Kernel-Rechte könnte ein Angreifer beispielsweise erlangen, wenn er Speicherfehler in den Komponenten AppleGraphicsPowerManagement, AppleRAID, Bluetooth, Intel Graphics Driver, IOATAFamily, IOFireWireAVC und Kernel ausnutzt. Root-Rechte wiederum erhält er möglicherweise mithilfe von Schwachstellen im Kernel und der Security-Komponente.

macOS Sierra 10.12.3 enthält aber auch nicht sicherheitsrelevante Fixes. Den Versionshinweisen zufolge haben die Entwickler den automatischen Grafikwechsel auf dem MacBook Pro 15 Zoll (Modell Oktober 2016) verbessert und auch ein Grafikproblem behoben, das beim Codieren von Adobe-Premiere-Pro-Projekten auftrat. Davon waren die 13- und 15-Zoll-Modelle des MacBook Pro mit Touch Bar betroffen. Außerdem soll es nun wieder möglich sein, eingescannte PDF-Dokumente auch in der Vorschau zu durchsuchen.

Apple verteilt das Update über den Mac App Store. Es kann aber auch über die Apple-Website geladen werden. Als Combo-Update ist es 2,04 GByte groß, das Delta-Update bringt es auf 1,08 GByte. Für Mac OS X 10.10 Yosemite und 10.11 El Capitan liegt zudem das Sicherheitsupdate 2017-001 vor. (Quelle: ZDnet)

 

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