Es ist nicht das erste Mal, dass Lenovo wegen Sicherheitslücken auf seinen Rechnern für Schlagzeilen sorgt. Eigentlich soll das Lenovo Solution Center (LSC) die Systeme sicherer machen, doch das IT-Security-Unternehmen Trustwave hat darin eine grosse Schwachstelle gefunden. Die Software, die sonst zu Sicherheitseinstellungen bei Hard- und Software dient, ist übers Netzwerk zur Erlangung von Fernzugriffsprivilegien angreifbar, wie Lenovo selber in einem offiziellen Statement festhält. Installiert ist das Tool auf Lenovo-Rechnern der ThinkCenter-, ThinkPad-, IdeaCenter- und ThinkStation-Serie ab Windows 7. Bei Lenovo heisst es auf Anfrage, man habe, nachdem man von Trustwave über die Lücke informiert wurden sei, schnell gehandelt und am 26. April erneut einen Fix veröffentlicht. Lenovo empfiehlt, auf betroffenen Systemen das Update einzuspielen.

Laut Hersteller soll man dazu zunächst zuerst das Lenovo Solution Center öffnen. Sie finden das unsägliche Tool am einfachsten über die Windows-Startlupe, indem Sie dort lsc eintippen. Dann folgt eine Aufforderung, um die Lenovo-Software automatisch auf den neusten Stand zu bringen. Abhängig von der bereits installierten LSC-Version soll man auf die neuste Version 3.3.002 aktualisieren.

Alternativ können Sie das Tool auch einfach deinstallieren. Bereits ausreichend und ballastfrei schützen Sie Ihr System mit einer zusätzlichen Internet-Security-Lösung.

(Quelle: http://app.newscron.com)