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Die bei Aldi verkauften IP-Überwachungskameras der Marke Maginon haben massive Sicherheitsprobleme: Unbefugte könnten über das Internet auf das Kamerabild zugreifen und sogar den Ton anzapfen. Zudem verraten die Geräte unter anderem die Passwörter für WLAN, E-Mail und FTP-Zugang ihres Besitzers. Hunderte Aldi-Kameras sind nahezu ungeschützt über das Internet erreichbar. Darauf hat uns der Zusammenschluss Digitale Gesellschaft aufmerksam gemacht.
Drei Modelle sind betroffen

Die Kameras IPC-10 AC, IPC-100 AC und IPC-20 C hat Aldi mit einer Firmware angeboten, die eine Nutzung des Fernzugriffs auch dann zulässt, wenn der Nutzer bei der Inbetriebnahme kein Passwort gesetzt hat. Das wird dem Nutzer schnell zum Verhängnis, die Geräte ändern über UPnP nämlich selbstständig die Router-Konfiguration, wodurch sie über Port 80 aus dem Internet erreichbar sind. Ist kein Passwort gesetzt, kann fortan jeder einen Blick durch das Kameraauge werfen. Da die Modelle IPC-10 AC und IPC-100 AC mit einem Mikrofon ausgestattet sind, können Unbefugte sogar Gespräche belauschen. Ferner sind diese Geräte motorgesteuert schwenkbar, ein ungebetener Gast kann also den Bildausschnitt beliebig verändern. Alle drei Modelle können durch Infrarot-LED auch in der Dunkelheit sehen.

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