Die Hotelkette Hyatt hat Malware auf ihren Zahlungssystemen gefunden, die möglicherweise Kreditkartendaten abschöpfte.
In einer Mitteilung an Kunden und Presse heißt es, die Untersuchung dauere an. Man habe externe Cybersecurity-Experten hinzugezogen. Zudem seien für die Zukunft Schritte unternommen worden, um die Sicherheit zu stärken. Die aus den USA stammende Kette bittet ihre Kunden, Abrechnungen genau zu prüfen. Unberechtigte Abbuchungen müssten nicht hingenommen werden.

Welche Daten in den Hyatt-Hotels entwendet wurden, steht noch nicht fest – wenn es überhaupt je an die Öffentlichkeit dringt. Klar ist aber, dass Bezahlsystem-Malware heutzutage in der Lage ist, mit RAM-Scraping auch von Nutzern eingegebene PINs auszulesen, obwohl diese nie auf der Festplatte gespeichert werden und ihr Speicherort im RAM kaum vorhersagbar ist. Ein solches Schadprogramm war im Herbst 2013 beim US-Elektronikhändler Target und im New Yorker Luxuskaufhaus Neiman Marcus im Einsatz, um Millionen Kundenkartendaten zu stehlen. Einen ähnlichen Befall mit Malware meldete Mitte 2014 The UPS Store, also die Filialen des Paketdiensts UPS. In Europa sind bisher keine vergleichbaren Fälle bekannt.

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