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Zum 1. November spaltet sich Hewlett Packard (HP) in zwei Unternehmen: Hewlett Packard Enterprises (Börsensymbol HPE) einerseits und HP Inc. (HPQ) andererseits. In HPQ wird das schwächelnde Geschäft mit Druckern, PCs und Notebooks gebündelt, während HPE sich um Dienstleistungen für Unternehmen kümmern soll. Es soll die letzte Umstrukturierung bei HP für alle Zeiten sein. Im Zuge der Spaltung kommt es allerdings zum nächsten großen Abbau von Arbeitsplätzen.

Betroffen sind überwiegend Mitarbeiter von HPE. „Diese Massnahmen werden jeglichen Bedarf an zukünftigen Restrukturierungen des Unternehmen eliminieren“, sagte der zukünftige HPE-Finanzchef Tim Stonesifer bei einer Präsentation für Finanzinvestoren am Dienstag. Ende Juli 2015 zählte HP rund 252.000 Beschäftigte.
Wieder müssen Zehntausende gehen

Dies ist nicht die erste Kündigungswelle bei HP in jüngerer Zeit. 2012 hatte der Konzern angekündigt, bis Ende 2014 27.000 Stellen zu streichen. Tatsächlich fiel die Zahl höher aus: Bis Juli 2014 waren 36.000 Mitarbeiter gegangen.

Darauf folgte die Ankündigung der Konzernspaltung. Bis zur Spaltung sollten weitere 19.000 Arbeitsplätze wegfallen. Ob der nun verkündete Abbau von 25.000 bis 30.000 Personen eine erneute Erhöhung ist, oder sogar zu den 19.000 dazukommt, war Stonifers Ausführungen nicht zu entnehmen. Er möchte zwar auch neues Personal einstellen, nannte dafür aber keine Zahl.