iOS 8 wird heute weltweit in Umlauf gebracht. Das neuste Apple-System kann direkt über WLAN aktualisiert werden. Öffnen Sie dazu auf dem iOS-Gerät die Einstellung «Allgemein» und tippen Sie auf den Bereich «Software-Aktualisierung». Es kann allerdings sein, dass dieses Update am ersten Tag ein wenig  Zeit braucht, weil zig Millionen iOS-Anwender just in diesem Moment dieselbe Idee haben.

iOS8

Kompatibilität

iOS 8 läuft auf diesen Geräten:

  • iPhone 4s
  • iPhone 5
  • iPhone 5c
  • iPhone 5s
  • iPod touch (5. Gen.)
  • iPad 2
  • iPad 3 (Retina-Display)
  • iPad Air
  • iPad mini
  • iPad mini 2 mit Retina-Display

Das neue OS bietet wieder einige tolle neue Funktionen.
1. Familienfreigabe
Sobald ein Familienmitglied den Dienst aktiviert, können bis zu fünf weitere Angehörige die Einkäufe aus iTunes, iBooks und dem App Store gemeinsam nutzen. Einzige Voraussetzung: Alle müssen die gleiche Kreditkarte in ihrem Account hinterlegt haben. Danach können Kinder die Eltern um Erlaubnis fragen, wenn sie etwas kaufen können. Die ganze Familie hat zudem Zugriff auf gemeinsame Fotos und Kalender.
2. Batterieverbrauch
Auch mit den grösseren Akkus der neuen iPhones wird das Batterieproblem nicht gelöst sein. Mit iOS 8 kann man wenigstens nachschauen, welche App so viel Strom benötigt (Tipp: wahrscheinlich Facebook). Der Verbrauch kann über einen Zeitraum von 24 Stunden oder 7 Tagen nachverfolgt werden. Es werden auch systemeigene Dienste analysiert.

3. Nachrichten
Die Nachrichten-App konnte 2007 im allerersten iPhone nur SMS versenden, mittlerweile ist sie aber zum Multitalent geworden. Auch mit iOS 8 kommen neue Features hinzu. Eines davon kennt man von Snapchat, nämlich Bilder aufnehmen und direkt versenden, die nach zwei Minuten wieder gelöscht werden. Daneben kann man die App auch als Walkie-Talkie nutzen und seinen Standort nur aktuell oder für längere Zeit teilen. In Gruppenchats kann neu ein Thema gesetzt und die Konversation wieder verlassen werden.

4. Kamera
Mit iOS 8 erhält die Kamera-App zahlreiche neue Funktionen. Darunter ist eine Zeitraffer-Funktion, mit der die in festen Abständen gemachten Aufnahmen in ein Video umgewandelt werden. Die Ausgangspunkte für die Berechnung von Fokus und Belichtung können neu unabhängig voneinander bestimmt werden. Endlich wurde auch eine Selbstauslöse-Funktion eingebaut. Die Kamera kann auch die Informationen einer Kreditkarte auslesen und selbstständig in ein Formular übertragen.

5. Siri
Auch die persönliche Assistentin lernt mit iOS 8 neue Funktionen. Mit dem Befehl «Hey, Siri» kann man die Assistentin freihändig befehligen, solange das Gerät eingesteckt ist. Zudem soll die eigene Stimme schneller verstanden werden und Siri rascher antworten. Daneben erkennt Siri dank Shazam neu Songs, die man dann neben Apps und anderen Inhalten direkt kaufen kann.

6. Nachrichtenzentrale
Was mit iOS 7 verkompliziert wurde, wird mit iOS 8 einfacher und vor allem nützlicher. Neu kann man nämlich Widgets in der Nachrichtenzentrale installieren und so schnell auf relevante Informationen zugreifen. Jede App hat die Möglichkeit, ein solches Widget in der Zentrale anzuzeigen. Benachrichtigungen, etwa über eine neue Nachricht, können direkt beantwortet werden.

7. Inter-App-Kommunikation
Unter diesem Fachbegriff versteckt sich ein Feature, das sich iOS-Nutzer schon lange wünschen und welches die anderen Betriebssysteme schon lange kennen. Die einzelnen Apps haben können mit iOS 8 besser untereinander kommunizieren und Daten austauschen. Aus Sicherheitsgründen war das bisher nicht möglich. Apple verspricht aber, dass die neue Variante genau so sicher sei. Die Implementation von Apple kann sogar noch etwas mehr, so können Apps andere Anwendungen anzeigen. Die Fotos-App kann also zum Bearbeiten eines Fotos eine andere Applikation aufrufen.

8. Gesundheit
Der letzte Schrei in der Technologie-Branche ist auch in iOS 8 ein Thema. Ein grosses sogar. In Antizipation der Apple Watch sammelt die App Health Informationen zur eigenen Fitness. Darunter fallen unter anderem sportliche Aktivitäten, Schlaf und Ernährung. Diese Informationen kann man sich in der App anzeigen lassen. Andere Apps können mit Zustimmung auf die Daten zugreifen und Wearables wie Fitbit können als Datenlieferant dienen. In der App kann auch eine Notfallkarte konfiguriert werden, in der die für einen medizinischen Notfall notwendigen Daten wie die Blutgruppe des Gerätebesitzers hinterlegt werden können.

 

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