Google hat drei weitere Windows-Lücken öffentlich gemacht. Wie Computerworld berichtet, hatte Microsoft Google zuvor mitgeteilt informiert, dass es für die Schwachstellen keine Patches geben wird. Einem Eintrag in Googles Bug Tracker zufolge ist Microsoft zu dem Schluss gekommen, dass die Anfälligkeiten keinen Security Bulletin erforderlich machen.

Der Internetkonzern hatte Microsoft am 27. Oktober, 5. November und 10. November über die Lücken informiert. Sie führen laut Google entweder zur Preisgabe von Informationen oder einer nicht autorisierten Ausweitung von Nutzerrechten. Microsoft bewerte solche Anfälligkeiten in der Regel nicht höher als “wichtig”, so Computerworld weiter.

Die Fehler stecken laut Google in den 32- und 64-Bit-Versionen von Windows 8.1. Ältere Versionen des OS sind wahrscheinlich auch betroffen – nur eine der Lücken hat Google auch unter Windows 7 getestet. Ein Nutzer konnte nach eigenen Angaben einen der Bugs mithilfe des von Google bereitgestellten Beispielcodes auch in der Preview von Windows 10 nachvollziehen.

“Die öffentlich gemachten Fehler haben keine ernsten Auswirkungen auf die Sicherheit”, zitiert Computerworld aus einer E-Mail eines Microsoft-Sprechers. “Wir haben nicht vor, ein Sicherheitsupdate dafür herauszubringen.”

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