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Programme, die Fotos auf dem Smartphone mit Filtern und Effekten versehen, gibt es wie Sand am Meer. Die App „Prisma“, die seit dem Wochenende in sozialen Netzwerken wie Facebook gefeiert wird, hebt sich aus dieser Masse deutlich ab. Hier gibt es alle wichtigen Informationen dazu.

Im Gegensatz zu anderen Programmen legt „Prisma“ nicht einfach auf dem Smartphone einen Filter über das Bild. Stattdessen wird das Bild auf einen Server hochgeladen, wo das Bild mithilfe von neuronalen Netzen komplett neu berechnet wird. So entstehen deutlich beeindruckendere Kunstwerke als mit anderen Apps. Prisma sagt in den AGB vielmehr, dass die Daten gespeichert und ggf. weltweit weiterverarbeitet und sogar verkauft werden könnten. Das gilt auch für Meta-Informationen wie Geodaten und weitere, mit dem Bild gespeicherte Daten.

Um Prisma zu nutzen, muss man seine Bilder auf die Server der Anbieter der App hochladen. Die App wird von der russischen Firma Mail.ru betrieben. Die AGBs und Datenschutzbestimmungen sind eher schwammig – was mit den eigenen Bildern geschieht, ist also nicht klar. Laut Mail.ru werden die Bilder nach der Berechnung gelöscht. Die Nutzungsrechte an den Bildern tritt man trotzdem an die Firma ab – das ist bei Bildern, die man bei Facebook hochlädt, allerdings auch nicht anders.