Die Erpressersoftware CryptoWall 3.0 wird für eine derzeitige Angriffswelle eingesetzt. Die Kriminellen nutzen eine kürzlich geschlossene Sicherheitslücke im Adobe Flash Player aus.

Der Exploit-Baukasten nutzt die von Adobe – zusammen mit zwölf anderen Schwachstellen im Zuge des turnusmäßigen Juni-Updates – geschlossene Sicherheitslücke CVE-2015-3105 aus. Nutzer, die Version 18.0.0.160 des Flash Players schon installiert haben, sind folglich nicht betroffen.

Hat sich CryptoWall 3.0 erst einmal auf dem Rechner eingenistet, sperrt die Schadsoftware den Zugang zu dem infizierten PC und chiffriert alle darauf befindlichen Dateien und Ordner. Die Hintermänner verlangen dann von ihren Opfern ein Lösegeld, damit diese die Sperre aufheben.

Flash_Patch

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