Laut einer Studie von Copytrack sind die Chinesen Spitzenreiter beim Bilderklau. Im vergangenen Jahr seien elf Prozent aller von Coytrack  registrierten Urheberrechtsverletzungen in China erfolgt. Die Plattform und Dienste von Copytrack richten sich sowohl an professionelle und semiprofessionelle Fotografen sowie an Bildagenturen und -datenbanken, Verlage und Shop-Betreiber.

Auf Platz zwei und drei der von Copytrack erstellten Liste finden sich Frankreich und die USA. Deutschland landet relativ weit abgeschlagen auf Platz 25. Die Zahlen basieren laut Copytrack auf 10.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Fällen aus der eigenen Datenbank und sind somit nicht unbedingt repräsentativ.

„Bilderklau gibt es überall und durch jeden. Vom Privatmann, über den Blogger bis zu Fachmagazinen und etablierten Unternehmen – alle bedienen sich unerlaubt fremder Bilder aus dem Netz“, kommentierte Marcus Schmitt, Geschäftsführer von Copytrack.

Einen besonders pikanten Fall von Bilderdiebstahl gab es im vergangenen Jahr: Die Fotografin Carol M. Highsmith hatte der Bildagentur Getty Images vorgeworfen für zahlreiche von ihr erstellte Fotografien unerlaubt Lizenzgebühren eingetrieben zu haben. Highsmith fordert nun von Getty Images mehrals eine Milliarde US-Dollar.

(Quelle: heise.de)