Bankdaten_schnueffelnDie Grossbank UBS will 2015 und 2016 je 2000 IT-Stellen von Hochlohn-Standorten wie London und Zürich an billigere Orte verschieben.

Die Stimmung unter Software-Entwicklern und anderen IT-Spezialisten bei der UBS ist nicht die beste. Kein Wunder: Vor kurzem erklärte UBS-CIO Oliver Bussmann an einem so genannten „Town-Hall-Meeting“, die Grossbank werde 2015 und 2016 je 2000 Informatik-Stellen von „High-Cost-„- in „Low-Cost“-Standorte verlagern. Mit „High-Cost“-Standorten sind London, Hongkong, New York und Zürich gemeint, „Low-Cost“-Standorte sind die von UBS betriebenen „Business Solution Center“ in Nashville, USA und Krakau, Polen.

Die Verschiebung von IT-Ressourcen aus der Schweiz nach Krakau und Nashville wird vor allem auch Zuliefer-Firmen der UBS betreffen. Einige haben darauf reagiert und bauen – ebenfalls seit Jahren – Entwicklungskapazitäten in Regionen mit tieferen Löhnen auf. So beschäftigt Netcetera eine grosse EntwicklerInnen-Crew in Mazedonien, AdNovum in Budapest, Elca und Axon in Vietnam und Youngculture in Serbien und Rumänien.

Wenn IT von Billig-Ländern aus betrieben wird, darf sich schon fragen; wie privat und sicher sind unsere Bankdaten noch ?!