Von dem Einreiseverbot für Personen aus sieben Ländern in die USA sind laut Apple-CEO Tim Cook auch hunderte seiner Mitarbeiter betroffen. Daher prüft man derzeit rechtliche Schritte gegen die Executive Order des US-Präsidenten.

Nachdem sich Cook bereits am Wochenende kritisch über das Verbot geäußert hatte, berichtet das Wall Street Journal (via 9to5Mac) nun nach einem Interview mit dem Apple-CEO, dass er von seinen Mitarbeitern viele Mails zu dem Thema erhalten habe.

Als Beispiel wird ein Mitarbeiter genannt, der in Kürze ein Kind erwartet. Die zukünftigen Großeltern haben sowohl die Kanadische als auch Iranische Staatsangehörigkeit und werden aufgrund des aktuellen Einreiseverbots ihr neues Enkelkind nicht sehen können.

Cook sagte, dass Amerika insbesondere durch den Einwandererhintergrund stark sei. Dazu gehört die Kapazität und Fähigkeit Menschen aller Arten aufzunehmen. „Das macht uns speziell“, so Cook. „Wir müssen innehalten und dies sehr tief durchdenken.“

Cook werde weiterhin Druck auf das Weiße Haus ausüben und stehe weiterhin im Kontakt „sehr, sehr hoch angesiedelten Personen“. Wie bereits zuvor berichtet, hat sich Cook in der vergangenen Woche in Washington unter anderem mit Ivana Trump und ihrem Mann Jared Kushner getroffen, der seinerseits wichtiger Berater des Präsidenten ist. Dieses Treffen fand jedoch vor dem Dekret statt.

Quelle: (GIGA)