Apple hat im Jahr 2016 10 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Im Jahr 2015 waren es noch 8,07 Milliarden, im Jahr 2014 sogar „nur“ 6,04 Milliarden. Binnen zwei Jahren haben sich die Ausgaben also fast verdoppelt.

Neue, noch unbekannte Produkte dürften sicherlich auch eine Rolle spielen. Apples Finanzchef Luca Maestri erklärte kürzlich bei einer Technologiekonferenz von Goldman Sachs, dass aber auch Komponenten einzelner Produkte größere Entwicklungskosten generieren als früher: Apple entwickle einfach viel mehr „fundamentale Technologien“ im eigenen Haus, als dies noch vor ein paar Jahren der Fall war. Das betreffe beispielsweise Prozessoren und Sensoren.

In erster Linie dürfte dies die Apple-AX-Chips im iPhone, iPad, iPod touch und Apple TV betreffen. Tatsächlich sind in den letzten Jahren aber noch einige andere Chips und Sensoren hinzugekommen: Man denke an den Drahtlos-Chip Apple W1 in den AirPods oder den Apple T1 für die Touch Bar des MacBook Pro.

Apple glaube, mit diesen Entwicklungsausgaben Innovationen weiter vorantreiben zu können und mehr Kontrolle über Timing, Kosten und Qualität der einzelnen Produkt und ihrer Funktionen zu bekommen. Ein weiterer Faktor für gestiegene Ausgaben sei die Tatsache des gewachsenen Produktportfolios, so Maestri weiter. Apple biete einfach mehr Produkte an, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war, und diese müsste das Unternehmen auch immer weiterentwickeln – man denke beispielsweise an die Apple Watch.

(Quelle: GIGA)

 

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