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Angreifer können den Shockwave Player verwenden, um aus der Ferne Schadcode auf Rechner zu schleusen. Adobe bewertet die Lücke mit der höchsten Prioritätsstufe.

Mit einem ausserplanmässigen Sicherheitsupdate schliesst Adobe eine Speicherverarbeitungslücke im Shockwave Player (CVE-2015-7649). Laut den Entwicklern wird die Sicherheitslücke momentan nicht für Angriffe genutzt, allerdings bewerten sie deren Bedrohungspotential mit der höchsten von den drei von Adobe vergebenen Prioritätsstufen. Angreifer können die Schwachstelle missbrauchen, um Schadcode aus der Ferne auszuführen.

Betroffen sind alle Versionen von Schockwave bis einschliesslich Shockwave 12.2.0.162 auf Windows und Mac OS X. Nutzer sollten ihren Shockwave Player auf Version 12.2.1.171 aktualisieren. Diese kann auf der Shockwave-Downloadseite von Adobe heruntergeladen werden.