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Der Betreiber des Seitensprungvermittlers Ashley Madison hat eingestanden, dass auf dem Portal Bots eingesetzt wurden. Die sollten offenbar – männliche – Mitglieder als vermeintlich interessierte Frauen bei Laune halten und dazu animieren, weiter zu bezahlen. Derartige Praktiken seien in der Branche wohl weit verbreitet, versuchte der neue Firmenchef angesichts der Bekanntmachung des Führungswechsels zu beschwichtigen.

Der Mutterkonzern Avid Life versichert nun, bei dem Seitensprungportal seien die Bots für US-Kunden im Jahr 2014 abgeschaltet worden, international ein Jahr später.

Ashley Madison war im 2015 in den Fokus der weltweiten Öffentlichkeit gerückt, nachdem die Hacker-Gruppe Impact Team an Millionen Sätze von Kundendaten gekommen war und diese veröffentlicht hatte.

(Quelle: www.heise.de)