Der aktuellen Ausgabe des Sicherheitsberichts von IBMs X-Force zufolge sind 2014 eine Milliarde Datensätze mit personenbezogenen Daten Unbefugten in die Hände gefallen. Das sind rund 20 Prozent mehr als noch 2013 und mehr als dreimal so viel wie 2012. Mit 74,5 Prozent aller Vorfälle führen die USA die Rangliste der Länder mit dem höchsten Gefahrenpotenzial an. Dies ist den IBM-Experten allerdings vor allem auf die strengeren Vorschriften zur Meldung von Sicherheitslücken zurückzuführen. Oder anders gesagt: In anderen Ländern ist die Dunkelziffer wesentlich höher.

Dem IBM X-Force Threat Intelligence Quarterly für das vierte Quartal – und zugleich das Gesamtjahr 2014 – kamen zudem im letzten Dreimonatszeitraum 2014 mehr neue Sicherheitslücken an die Öffentlichkeit, als jemals zuvor in den 18 Jahren, in denen es den Bericht nun gibt. Der Wert von 9200 liegt 9,8 Prozent über dem des Vorjahres.

Von den Lücken waren Produkte von 2600 Herstellern betroffen. Allerdings trägt zum Rekordwert insbesondere bei, dass seit September ein großer Anteil an den neu registrierten Sicherheitslücken auf Android Apps entfällt, die fälschlicherweise SSL-Zertifikate validieren. Diese Kategorie alleine sorgt für rund 15 Prozent der Neuregistrierungen.

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